Vorwort

Fußend auf dem verbindenden Erlebnis gemeinsamen Dienens widme ich diese Homepage allen meinen NVA Kameraden, die zu Zeiten des kalten Krieges in Europa in ehrlicher Überzeugung und treuer Pflichterfüllung ihren Beitrag zur Friedenssicherung geleistet haben.

Nominiert und einberufen, aus den Reihen der 9. Sportkompanie der Luftstreitkräfte der NVA, als Kämpfer in "rot-gelb", versteht sich das Sportregiment 83 als Träger einer eigenen Tradition.
Nach innen bewahrt sich das Sportregiment83 vor allem das auf Kameradschaft und gegenseitiger Achtung ihrer Angehörigen bedachte Miteinander, nach außen sucht es freundschaftliche Verbundenheit und Austausch mit vergleichbaren Organisationen.

Disziplin, eigene Verantwortung, ein straffer Tagesablauf und das Abfordern von harten körperlichen und geistigen Leistungen, nahmen den Hauptplatz in unserer Gemeinschaft ein.
Die Ausbildung, die für die meisten eine gewaltige Umstellung mit sich brachte und uns mehr formte als alle Ereignisse in unserem jungen Leben zuvor, ergab die Intensität unseren Erlebens und unseren Zusammenhalt.

TRADITION IST NICHT DAS BEWAHREN DER ASCHE,
SONDERN DAS SCHÜREN DER FLAMME

Rückblick

Die Vorstellungen von Spezialeinheiten in der DDR sind sehr diffus. Da gibt es die Vermutung, so etwas habe in der DDR überhaupt nicht existiert. Eine oft gehörte Behauptung ist, dass so etwas von staatlicher Seite unterdrückt wurde. Nichts davon stimmt! Wobei man aber zugeben muss, dass die Führung der NVA sich erst spät zu einem modernen Kampfsportsystem - das Nahkampf, Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Organisation umfasst, entschied.

Der Initiative einzelner vorausschauender Offiziere ist es zu verdanken, die "Führung" der NVA zu überzeugen, das Spezialeinheiten, um auf das geänderte Kräftegleichgewicht und Kampfverhalten der Systeme reagieren zu können, auch in der DDR ihren Bestand haben müssen. Andere kapitalistische, sowie auch einzelne sozialistische Staaten besaßen bereits derartige Verbände, die bei Vorführungen ihrer Fähigkeiten immer wieder die Besucher in Erstaunen versetzen und auch dem Staat mit ihren Fähigkeiten zur Verfügung standen.

Als Kurt Heinz (Chef der Sportorganisation der ASV Luftstreitkräfte der OHS) Ende der 70iger Jahre die Aufgabe übertragen wurde für die Gruppe der "Luftstreitkräfte" ein solches geschlossenes System ins Leben zu rufen, gab es vier Axiome zu erfüllen:
1. Standort: Das so genannte Sammelbecken fiel auf die Unteroffiziersschule Bad Düben der LSK/LV. Ein moderner neuer Baukomplex der alle trainingsspezifischen Voraussetzungen erfüllte.
2. Ernährungs- und Trainingsstrategien: Das gehobene Verpflegungsniveau der Luftstreitkräfte zur optimalen Ernährungsbereitstellung der Sportler während der Belastungsphasen konnte auch hier gesichert werden. (Trainingsstrategie-, geregelter Tagesablaufplan einer Schule, Freizeitmöglichkeiten, Abbau Reizüberflutung)
3. Auswahlkriterien: Dies bezieht sich auf die Bereitschaft junger Menschen durch Verpflichtung auch länger zu dienen. Technisches Interesse ist dabei auch eine Grundvoraussetzung.
4. Schaffung von Physischen Ausbildungsunterlagen: Die detailgetreue Dokumentation von psychischen Ausbildungsunterlagen bildet den vierten Grundsatz, der notwendig ist zur Schaffung von Gütekriterien.

Günstig gelegen kamen die Vorbereitungen zur Sportschau 1983 in Leipzig und man hatte nun die Möglichkeit Ende 1980 unter den besten Armeesportlern der damaligen Wehrdienstjahrgänge eine qualitativ gute Vorauswahl zu treffen. Außer Acht lassen sollte man aber dementsprechend nicht, dass viele Armeesportler bereits vor ihrer Dienstzeit aktive Kampfsportler (Kraftsport, Kulturistik, Judo, Ringen, Gewichtheben, Karate) waren und ihre Erfahrungen und ihr Können in die Gestaltung der Ausbildung mit einbrachten. Es galt also die Personen zu finden, die bereits im Vorfeld entsprechende Erfolge und Erfahrungen verweisen konnten. Denn diese Sportler mussten ja innerhalb kurzer Zeit die Leitung der Ausbildung ihrer Kameraden übernehmen.

In Anbetracht dessen, ist hier zu anzumerken, dass Kurt Heinz als hervorragender Analyst gilt. Für ihn und sein Leben sind Prinzipien wesentlich: Besonnenheit, Tapferkeit, Gerechtigkeit als das rechte Handeln und Weisheit im Sinne von verinnerlichten Erfahrungen. Danach wählte er auch seine Ausbilder aus: Besonnenheit und Tapferkeit in lebensgefärdenden Situationen, die bewusste Aktion und Reaktion zur richtigen Zeit, sowie die besonderen persönlichen und menschlichen Qualitäten neben ihrer fachlichen Kompetenz.

Deshalb stellt er besonders für Holger Spindler, der versucht in seine Fußstapfen zu treten, und viele andere ein Vorbild dar.
Mittels Berufungsurkunde erfolgte dann endgültig die Einberufung ins Sportregiment 83, die bewirkte, dass die Geschichte ihren Lauf nahm.

Leitsatz

Nach unserer Meinung haben die Körperübungen ihren Ursprung im Menschsein selbst, d.h. in seinem natürlichen Streben nach Entfaltung seines Lebens und nach Selbsterhaltung. Die Körperübungen sind somit so alt wie der Mensch selbst, sie drücken sich im zielgerichteten Handeln als Ausdruck der untrennbaren Ganzheit des Menschen im Sinne einer biosozialen Einheit aus.
Vom Biologischen her sind sie einerseits als physiologische und psychologische Notwendigkeit auf das im Menschen verankerte Bewegungsbedürfnis zurückzuführen, das auf Wachstum und Entfaltung bedingt und als vitale Lebensäußerung in den zentral gesteuerten nervalen Prozessen im Menschen seine Erklärung findet. Der unmittelbare soziale Bezug, der über Bewußtsein und Denkvermögen im Arbeitsprozeß als gesellschaftlicher Tätigkeit seinen Ausdruck findet, ist andererseits auch unverkennbar.

"Zwischen dem Biologischen und Sozialen besteht damit ein Zusammenhang, der das gegenseitige Aufgehobensein als dialektische Wechselwirkung verschiedener Ebenen zum Inhalt hat. Dabei geht es vorrangig um das Problem, wie das Biologische und das Soziale das menschliche Verhalten determinieren. Dieser Bezug hat für die Entwicklung der Körperkultur bereits in der Urgesellschaft und in den verschiedenen Klassengesellschaften des Altertums ebenso Bedeutung wie in späteren Gesellschaftsformen bis zur Gegenwart. Er schließt für die jeweiligen Entwicklungsphasen zeitbedingte Akzente nicht aus. Stand zunächst der Kampf um das nackte Dasein an erster Stelle und dienten die Körperübungen über die Erzielung von Kraft, Gewandtheit, Schnelligkeit und Ausdauer und dem Lebensunterhalt und damit auch der kriegerischen Ausbildung, waren viele Geräte neben friedlicher Verwendung zugleich Waffen und wurden viele sportliche Übungen unmittelbar im Kampf angewandt, so ist einleuchtend , dass gewisse Grundsportarten fast bei allen Völkern anzutreffen sind. Zu ihnen gehören: Laufen, Springen, Werfen oder Schleudern, Ringen, Boxen, Fechten, Schwimmen und Tanzen. Jede weist wiederum spezielle Unterarten auf, die nicht überall in gleicher Weise geübt wurden. Die Auswahl und Variierung ist von der Lage und Beschaffenheit des Landes, seiner Wirtschaft, dem Volkscharakter, der gesellschaftlichen Struktur und den militärischen Belangen, ja selbst von den religiösen Anschauungen und den kulturellen Gepflogenheiten des betreffenden Volkes abhängig."
*(Lukas)

Präsidium

Mitglieder

Jürgen Pietschmann, Frank Lorenz, Ralf Recknagel, Gerhard Peisker, Günther Deutscher, Aldo Merkel, Klaus Nagel, Peter Herwehe, Siegmar Meiling, Frank Krypczyk, Roberto Schreiter, Thomas Loth, Dietrich Tietze, Hans-Joachim Lindemann, Dieter Damerau, Olaf Lindauer, Rolf Lorenz, Jens Ackermann, Fritz Tuscher, Jürgen Gräf, Jens-Peter Thamm, Torsten Huke, Bernd Schröter, Frank Pelny, Henrik Schmidtbauer, Ulrich Fronicke, Mario Gäbler, Andreas Fleischer, Lutz Ullrich, Andreas Lehmann, Julian Jacobi, Andreas Förster, Hans-Jörg Tännert, Dietmar Kircheis

Nachrichten

Impressionen

15 Fuß als Schwert765435342920 denke immer nach28271918171615141312301122108369

Mitgliedertreffen

Links

Literatur

1.Kulturistik Bodybilding und Kraftsport in der DDR. — Eine sportwissenschaftliche Arbeit von Dr. Andreas Müller erschienen beim Sportverlag Strauß 1.Auflage 2011 ISBN978-3-86884-072-8
2. Vom Rundgewicht zur Fitness-Meisterschaft, Geschichte und Statistik aller Kraftsportwettbewerbe von 1961-2010 — von Klaus Weidt und Sven Gromoll
3. Das große Bodybuilding Buch — Arnold Schwarzenegger 4. Auflage 1997 Heyne-Verlag ISBN 3-453-37102-X
4. Sportwissenschaftliche Reports Nr. 1-9 — von G.F. Koelbel nach aktuellem Stand der Sportbiologie von 2016
5. Geheimnis Eiweiß — Dr. Ulrich Strunz und Andreas Jopp, 6. AUflage 2011 ISBN 978-3-453-12002-0
6. GJOGSUL - Militärischer Nahkampf in der NVA — Frank Pelny ISBN 3-8334-228-9 Books on Demond GmbH
7. Körperkulturistik Bodybuilding in der DDR — Dr. Andreas Müller ISBN 978-3-929002-43-0 Novagenics- Verlag
8. DAS GROSSE BUCH DER KRAFT — Dr. Jürgen Hartmann / Dr. Harold Tünnemann ISBN 3-328-00283-9 Sportverlag Berlin
9. Modernes Krafttraining — Dr. Jürgen Hartmann / Dr. Harold Tünnemann ISBN 3-548-27601-6 Ullstein-Verlag
10. Muskelkraft und Körperformung — Fedler / Carl
11. Kraft und wie man sie erlangt — Eugen Sandow ISBN 3-88736-289-40 Th. Schäfer Druckerei
12. Krafttraining für jedermann — Dr. Jürgen Hartmann / Dr. Harold Tünnemann Sportverlag Berlin
13. Bodybuilding — Reinhard Smolana ISBN 3-8068-0604-7 Falken-Verlag
14. Bodybuilding für Männer — Arnold Schwarzenegger ISBN 3-453-41480-2 Heyne-Buch
15. forever young 2.0 — Dr.med. Ulrich Strunz ISBN 3-7742-1736-x
16. Sport im alten Rom — Lukas Sportverlag Berlin
17. Karate 1 — Albrecht Pflüger ISBN 3-8068-0227-0 Falken-Verlag
18. Karate 2 — Albrecht Pflüger ISBN 3-8068-0239-4 Falken-Verlag
19. Gesundheitstraining — Prof.Dr.med. Stanley Ernest Strauzenberg Verlag Volk und Gesundheit
20. Gesund und lebensfroh bis ins hohe Alter — Prof.Dr.med. Stanley Ernest Strauzenberg ISBN 3-938325-25-9 SaxoPhon GmbH
21. Die Sportmedizin der DDR — Stanley Ernest Strauzenberg / Hans Gürtler ISBN 3-937951-20-2 Saxonia-Verlag
22. Empfehlungen zur Vermeidung von Schäden am Binde-und Stützgewebe bei der Trainingsgestaltung / Dehnungsübungen für die wichtigsten Muskelgruppen — Zentralinstitut des Sportmedizinischen Dienstes Kreischa
23. Methode: "BASIC 70/30" (Modernes Kraftsporttraining) Publikation 09.1987 — Holger Spindler
24. Die Kampfschwimmer der Volksmarine — Horst Kerzig, Jürgen Knittel, Kurt Schulz ISBN 978-3-360-019019-6
25. Sportbiologie — Jürgen Weineck 10.überarbeitete und erweiterte Auflage Stand 2010 Spitta-Verlag ISBN 978-3-938509-25-8
26. MAXXF Der Megatrainer — Wend-Uwe Boeckh-Behrens ISBN 978-3-8338-1369-6 Gräfe und Unzer Verlag GmbH
27. NEWBODY Koelbel-Trainingsforschung Gut in Form Die Fitnesswelt von Morgen schon Heute
28. Sprung ins Leben - Mein langer Weg nach Shaolin — Julian Jacobi, ISBN 987-3-7857-6108-3
29. Muskelrevolution — Marco Toigo, ISBN 978-3-642-37640-5
30. Sportmedizin — Stanley Ernest Strauzenberg , Gürtler, Hannemann, Tittel, Barth-Verlag Leipzig, ISBN 3-335-00212-1
31. Blut- die Geheimnisse unseres flüssigen Organs — Dr.med. Ulrich Strunz, ISBN 987-3-453-20110-1
32. Alles was stark macht (oder auch nicht) — Wilfried Dubbels, ISBN 978-3-86386-309-8
33. Die Anti Aging Formel — Wilfried Dubbels, ISBN 987-3-929002-48-5
34. Differenziertes Krafttraining mit Schwerpunkt Wirbelsäule, 4.Auflage — Axel Gottlob, ISBN 987-3-437-47054-7
35. Supertrainer Rücken — W.-U. Boeckh-Behrens/ W.Buskies, ISBN 987-3-86820-100-0
36. Gesundheitstraining 2.0 Wie unsere Muskeln unser Leben beeinflussen — Holger Spindler, verfügbar voraussichtlich Frühjahr 2017